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DIRK SCHÄFER – TRILOGIE IN EINER WOCHE – 14., 18. und 21. März 2027 – SCHAUSPIELHAUS KIEL
Eine über sechs Jahre aus Recherchen heraus entstandene Trilogie, in der jeder Teil ganz für sich steht,
aber deren drei Teile gleichzeitig zutiefst ineinandergreifen und als Beiträge zur Aufarbeitung von
Nationalsozialismus und von Kolonialismus Brücken über drei Generationen bis ins Heute schlagen.

Teil 1 – 14.03.2027 
DIRK SCHÄFER – HINTER DEN WÖLFEN
eine musikalisch-literarische Spurensuche zu einer Rückkehr
Wieder da! Das Recherchestück, das einen Stein ins Rollen brachte und zum ersten Teil von Dirk Schäfers Familientrilogie ge-worden ist, die er zusammen mit Ellen Dorn entwickelte, und die in dieser Spielzeit jetzt einmalig im Zusammenhang gezeigt wird. „Der Schauspieler und Sänger traf den Nerv des restlos begeisterten Publikums.“ (Ruth Bender, Kieler Nachrichten). 

Dirk Schäfer entzündet mit seinem leidenschaftlichen Blick auf die Rückkehr der Wölfe zusammen mit seinen kongenialen Musikern ein spielerisches, musikalisches und poetisches Feuerwerk. Neben seinen erstmals eigenen Texten und den Neukompositionen von Ferdinand v. Seebach bewegt sich Schäfer stimmgewaltig und zielsicher u.a. durch unsterbliche Werke eines Piazzolla, Kreislers schwarzen Humor, Gedichte und Lieder von Verlaine bis Schumann und Liebeshymnen von Billie Holiday bis Lou Reed. Eine facettenreiche Wanderung durch Jazz, Chanson, Poetryslam, Liedgesang und Rockballade auf der Suche nach den Spuren von echten und von Fantasiewölfen und von ihrer wirklichen Bedeutung. 

Schauspiel, Gesang Dirk Schäfer | Piano Ferdinand von Seebach | Geige Benjamin Günst | Bass Wolfram Nerlich | Akkordeon Vassily Dück | Idee, Recherche, Text Dirk Schäfer | Konzeption, Regie Dirk Schäfer & Ellen Dorn | Dramaturgie Ellen Dorn, Dirk Schäfer | Musikalische Leitung, Komposition Ferdinand von Seebach | Bühne, Kostüm Christine Hielscher | Dramaturgische Mitarbeit Geneviève Granier-Nerlich, Michael Heuer | Übersetzung Geneviève Granier-Nerlich, Dirk Schäfer

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Teil 2 – 18.03.2027
DIRK SCHÄFER – DER TOD UND EIN MÄDCHEN
eine musikalisch-literarische Spurensuche zur NS-Euthanasie  
„Mit seiner berührenden, gemeinsam mit Ellen Dorn behutsam bis furios eingerichteten Inszenierung hat Schäfer der sinnlos Ermordeten, die nur 15 Jahre alt werden durfte, Namen und Stimme zurückgegeben.“ (Sabine Tholund, Kieler Nachrichen), „Das Publikum stand am Ende auf und es gab einen nicht enden wollenden tosenden Applaus.“ (Jens Zacharias – NDR 1 Welle Nord).
TRAILER:  https://www.der-tod-und-ein-maedchen.de/trailer.php

Inhalt: Einem Menschen sein Leben zurückzugeben, seinen Namen wiederzufinden – vor zwei Jahren begann Dirk Schäfers Recherche zum Schicksal seiner Tante, deren Spur sich im ehemaligen „deutschen Sudetengau“ verloren hatte. Die Suche fing an mit quasi nichts in den Händen, daraus entstanden ist ein Theaterabend über systematisches Vergessen, über Verdrängen und die Möglichkeit des Erinnerns. Sie, das Mädchen, wurde 15 Jahre alt – sie starb 1943 in der Gau-, Heil- und Pflegeanstalt Wiesengrund nicht an ihrer körperlichen Behinderung, sondern in Folge des NS-Euthanasieprogramms T 4 im Rahmen der dezentralen Euthanasie. Anklänge an Lasker-Schüler, Brahms und Kreisler, vor allem aber Schäfers eigene Texte und Lieder entfalten ein Kaleidoskop aus Musik, Gesang, Spiel, Poesie und Fakten und geben dem Unaussprechlichen eine Stimme. Sie laden ein zu einem beherzten Blick auf einen unfreiwilligen Tod, um das Leben zu feiern und ein Mädchen zurückzuholen an seinen Platz unter uns.

Schauspiel, Gesang Dirk Schäfer | Piano, Posaune Ferdinand von Seebach | Schlagzeug, Percussion Angela Frontera | Bass Wolfram Nerlich | Akkordeon Vassily Dück | Idee, Recherche, Text Dirk Schäfer | Konzeption, Regie Dirk Schäfer & Ellen Dorn | Dramaturgie Ellen Dorn, Dirk Schäfer | Musikalische Leitung, Komposition Ferdinand von Seebach | Bühne, Kostüm Christine Hielscher | Dramaturgische Mitarbeit Geneviève Granier-Nerlich

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Teil 3 – 21.03.2027
DIRK SCHÄFER – SALTO CANNIBALE
eine musikalisch-literarische Spurensuche zum Kolonialismus
Wieder da! Das Recherchestück ist der dritte Teil und Abschluss von Dirk Schäfers
Familientrilogie, die er zusammen mit Ellen Dorn entwickelte, und die in dieser Spielzeit einmalig im Zusammenhang gezeigt wird. „Publikum bedankte sich mit frenetischem Applaus und stehenden Ovationen.“ (Sabine Christiani – SHZ)
TRAILER:  https://hinterdenwoelfen.de/salto-cannibale/

Inhalt: Jazz, Blues, Poetry und Rap (Komposition/Arrangements – Ferdinand v. Seebach, Angela Frontera), Heine, Queen, Schubert und Dirk Schäfers eigene Texte! Eine musikgeladene Forschungsreise auf den Spuren des Kolonialismus von der Kaiserzeit bis heute, ein beherzter Blick auf koloniale Logik, u.a. von Kiel bis Namibia, von Feuerland bis Hamburg, von Hagenbeck bis in die eigene Familie.  

Schauspiel, Gesang Dirk Schäfer | Piano, Posaune Ferdinand von Seebach | Schlagzeug, Percussion Angela Frontera | Bass Wolfram Nerlich | Akkordeon Vassily Dück | Idee, Recherche, Text Dirk Schäfer | Konzeption, Regie Dirk Schäfer & Ellen Dorn | Dramaturgie Ellen Dorn, Dirk Schäfer | Musikalische Leitung, Komposition Ferdinand von Seebach, Angela Frontera | Bühne, Kostüm Theresa Dettmann | Dramaturgische Mitarbeit Geneviève Granier-Nerlich